Gleich vorweg dieses: Das Kloster Freiburg, in dem ich wohne, besitzt gar keine dicken Klostermauern. Unser Grundstück ist auch nicht abgesichert wie ein Gefängnis. Jeder der ca. 15 Bewohner des Hauses Freiburg i. Br. hat einen Schlüssel und kann das Haus verlassen, wann er will. Natürlich gibt es auch Zeiten, an denen alle Patres und Brüder im Hause sein sollten (Gebetszeiten beispielsweise).
Ich will andererseits nicht verheimlichen, dass es andere Ordensgemeinschaften gibt, wo dies nicht der Fall ist. Bei Benediktinern etwa ist es üblich, dass sie abgeschirmt von der Welt leben wollen, um so ganz für Gott da sein zu können. Die Herz-Jesu-Priester leben der Außenwelt zugewandt: Wir arbeiten in Pfarreien, Kliniken, Schulen (Links), in unserem Bildungshaus (Links) und an vielen anderen Stellen mit den Menschen zusammen. Deshalb schotten wir uns bewusst nicht von der Welt ab. Unser Haus kann von Jedermann (und Frau) besichtigt werden. Schulklassen und Gruppen aus Pfarreien sind stets willkommen.
Wenn auch Sie Interesse haben sollten, bei uns vorbei zu schauen, melden sie sich an der Klosterpforte (Haupteingang). Vielen Dank für Ihr / Euer Interesse!
P. Dr. Guido Telscher SCJ stellt seine Gemeinschaft und sein Leben im Herz-Jesu-Kloster vor.
Dienstag, August 09, 2005
Über "dicke" Mauern springen
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